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DVEV Ratgeber Erbrecht - unsere monatlichen Presseartikel

 

23.3.2018: Wann darf der Testamentsvollstrecker Auszahlungen an sich selbst vornehmen?


Entnimmt der Testamentsvollstrecker dem Nachlass seine Auslagen und seine Aufwandsentschädigung ohne vorherige Anordnung oder Absprache, dann bedeutet das nicht zwangsläufig, dass er seine Pflichten verletzt hat, entschied das OLG München in seinem Urteil vom 15.11.2017, das die DVEV in seinen wesentlichen Kriterien wiedergibt.
(OLG München, Endurteil v. 15.11.2017, 20 U 5006/16, BeckRS 2017, 131722)
 

 

12.2.2018: Vollmachten können Testamente sein


Eigenhändig geschriebene und unterschriebene Schriftstücke können Testamente sein, auch wenn die Erblasserin diese nicht mit „Testament“ oder „Mein letzter Wille“, sondern mit einer anderen Bezeichnung, wie z.B. „Vollmacht“ überschrieben hat, entschied das OLG Hamm in seinem Urteil vom 11.5.2017.
(OLG Hamm, Urteil vom 11.5.2017, 10 U 64/16, BeckRS 2017, 138759)

 

18.1.2018: Wann sind Streichungen im handschriftlichen Testament wirksam?


Ist in einem handschriftlichen Testament die Passage über die Berufung zum Erben durchgestrichen, bedeutet das nicht automatisch, dass der Erblasser damit die Person enterbt hat. Das entschied das OLG Düsseldorf in seinem Beschluss vom 29.9.2017, den die DVEV verkürzt wiedergibt.
(OLG Düsseldorf, Beschluss vom 29.9.2017, I-3 Wx 63/16, BeckRS 2017, 129405)

 

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Mein Erbe tut Gutes

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